Was ist eigentlich Dürre?

Staubtrockene Böden, Niedrigwasser in Flüssen, Waldbrandgefahr in vielen Wäldern – das war in den Jahren 2018 und 2019 vielerorts in Deutschland zu sehen. Es gab deutlich weniger Niederschläge als im langfristigen Mittel und hohe Temperaturen, so dass von Dürre-Jahren gesprochen wurde. Auch das Frühjahr 2020 war trockener als der Durchschnitt der Jahre zuvor.

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Aber ab wann spricht man eigentlich von Dürre? Was hat Dürre mit dem Klimawandel zu tun? Und wie können wir damit am besten umgehen? Ein neues Factsheet, das die Helmholtz-Klima-Initiative und klimafakten.de gemeinsam erstellt haben, klärt auf.

Sonnig, warm und viel zu trocken – das war das Frühjahr 2020 laut Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Sonne schien rund 705 Stunden, so dass der Frühling 2020 gemeinsam mit dem des Jahres 2011 der sonnigste seit Messbeginn 1951 war. Die Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad Celsius im Frühling 2020 lag um 1,5 Grad über dem Wert der Referenzjahre 1961 bis 1990. Und trotz einiger Regenfälle im Mai lagen die Niederschläge mit 108 Litern pro Quadratmeter bereits zum siebten Mal in Folge weit unter den Durchschnittwerten. Das Frühjahr 2020 zählt damit laut DWD zu den sechs niederschlagsärmsten seit 1881. Unter diesen Vorzeichen könnte auch 2020 zu einem so genannten Dürrejahr werden.

Die Helmholtz-Klima-Initiative und klimafakten.de haben in einem Factsheet aufbereitet, was das bedeutet.