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Was sind Emissionen und wie entstehen sie?

Emissionen sind eine der treibenden Kräfte der globalen Erwärmung. Es handelt sich dabei um Teilchen, Stoffe oder Strahlung, die in die Atmosphäre freigesetzt werden. Es gibt Emissionen aus der Natur wie beispielsweise Ruß aus Vulkanausbrüchen oder CO₂ aus Waldbränden. Und es gibt anthropogene Emissionen. Diese werden vom Menschen verursacht wie zum Beispiel Feinstaub, CO₂ und F-Gase aus Verkehr und Wärme- und Stromerzeugung oder Methan aus der Tierhaltung.

Treibausgase

Die Emissionen in der Erdatmosphäre, die einem Einfluss auf die Energiebilanz der Erde haben und  damit den sogenannten Treibhauseffekt bewirken, werden als Treibhausgase bezeichnet. Die bekanntesten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO₂), Methan und Lachgas sind natürlicherweise nur  in geringen Konzentrationen in der Atmosphäre zu finden. Durch verschiedene menschengemachte Quellen hat sich der Anteil seit Beginn des letzten Jahrhunderts jedoch deutlich erhöht.

Die bekanntesten Treibhausgase:

CO₂: Kohlenstoffdioxid ist ein wasserlösliches Gas, das von Natur aus in der Luft vor-kommt. Bäume und Pflanzen wandeln CO₂ in Energie und Sauerstoff um. Auch der Mensch stößt CO₂ aus, etwa bei der Verbrennung von Erdöl, Kohle oder Erdgas. In der Atmosphäre behindert das Gas, dass die Wärme der Erde ins All abgestrahlt werden kann.

Methan (CH₄) ist rund 25-mal klimaschädlicher als CO₂. Mit etwa 12,4 Jahren ist seine durchschnittliche Lebenszeit in der Atmosphäre zwar wesentlich kürzer, jedoch wirkt es über einen kurzen Zeit-raum sehr stark erwärmend. Über 63 Prozent entstehen in der Landwirtschaft, beim Bearbeiten und Düngen des Bodens oder in der Tierhaltung. In der Atmosphäre wird CH₄ in verschiedenen Reaktionen schließlich zu Kohlenstoffdioxid

Aerosole sind kleine flüssige oder feste Schwebeteilchen in der Atmosphäre wie Staub, Ruß oder Dampf. Sie halten sich in der Troposphäre zwischen einem Tag und zwei Wochen und in der Stratosphäre etwa ein Jahr. Aerosole reflektieren die Sonnen-strahlung und verlangsamen so den Temperaturanstieg in der Atmosphäre, der ohne sie deutlich höher gewesen wäre.

F-Gase: Viele fluorierte Treibhausgase verweilen sehr lange in der Atmosphäre. Sie kommen nicht in der Natur vor, sondern werden gezielt für ihren Einsatz zum Beispiel als Treibgas in Spraydosen, als Kühl- und Löschmitteln oder in Dämm-stoffen hergestellt.

CO₂-Äquivalente: Um die Wirkung verschiedener Treibhausgase vergleichbar zu machen, wird ihre Auswirkung auf die Erderwärmung im Vergleich zu einer Tonne CO₂ angegeben, man spricht hier von CO₂- Äquivalenten. Eine Tonne Methan zum Beispiel fließt als '25 Tonnen CO₂-Äquivalente' in die Treibhausgas-Statistiken ein.

 

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