Projekt: Natur als Speicher

Teilnehmende Zentren: FZJ, GFZ, GEOMAR, HZG/GERICS, AWI

Kontaktpersonen: Michael Herbst, m.herbst@fz-juelich.de, Torsten Sachs, torsten.sachs@gfz-potsdam.de

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Speicherlösungen in der Natur

Natürliche Treibhausgasquellen und -senken spielen eine wichtige Rolle im gesamten CO-Budget. Sowohl der Ausstoß als auch das Einlagern von CO hängen oft von Landnutzungs- und Managemententscheidungen ab. Unter verschiedenen Klimaszenarien bewertet Projekt 4 das Potenzial terrestrischer und mariner Systeme, CO-Emissionen zu mindern und Kohlenstoff zu speichern. Zudem analysiert es, wie sich Maßnahmen zur Erreichung der Netto-Null-Ziele in Deutschland auswirken.

Aufgrund der großen räumlichen Unterschiede und der begrenzten Anzahl von Studien, sind die Kapazitäten natur-basierter Systeme, atmosphärischen Kohlenstoff aufzunehmen und zu speichern, derzeit weitgehend unbekannt und unterliegen sehr hohen Fehlertoleranzen. Ziel dieses Projekts ist es daher, diese Kapazität besser zu quantifizieren und die Unsicherheit zu verringern. Als Teile der „Net-Zero Toolbox“ sollen interoperable Datendienste und Webanwendungen, wie der Prototyp der "Kohlenstoff-App" dabei unterstützen, Speicherpotenziale landesweit zu bewerten und dieses Wissen an Stakeholder zu transferieren.