Dr.
Charlotte Unger
Charlotte Unger ist Senior Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam (RIFS), wo sie die Beteiligung an und das Verständnis für klimapolitische Foren wie die UNFCCC, die Climate and Clean Air Coalition und das Deutsche Klima-Konsortium fördert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der globalen Klima-Governance und Kooperation im Rahmen der UNFCCC; freiwilligen Klimaallianzen, auf klimapolitischen Prozessen in Deutschland, der EU und den USA; auf Kohlenstoffmärkten und Nicht-CO₂-Schadstoffen sowie auf Fragen der Verfahrensgerechtigkeit in diesen Prozessen. Sie baut auf über fünfzehn Jahre Erfahrung in Wissenschaft und Klimapolitik, die sie auch durch Tätigkeiten für Regierung und Zivilgesellschaft gesammelt hat. Sie hat einen Master in öffentlichem und privatem Umweltmanagement und promovierte in Politikwissenschaften (internationale CO₂-Bepreisung) an der Technischen Universität München.
Charlotte Unger steht für Gespräche, Interviews oder Anhörungen auf Deutsch, Englisch und Spanisch zu folgenden Themen zur Verfügung:
- Nationale und internationale Klimapolitik und -kooperation
- Globale Klima-Governance und den UNFCCC-Prozess
- Klima-Clubs und freiwillige Klima- Allianzen
- Internationale Kohlenstoffmärkte
- Verknüpfung von Klima- und Luftreinhaltepolitik und Methan
- Verfahrens-/ Prozessgerechtigkeit in der Klimapolitik
Seit 2017 arbeitet Charlotte Unger in der Forschungsgruppe „Klimaschutz in nationalen und internationalen Prozessen“ (ClimAct). Diese begleitet und untersucht klimapolitische Foren wie die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) und die Climate and Clean Air Coalition (CCAC). Dabei verbindet ClimAct die wissenschaftliche Analyse mit der aktiven Mitwirkung an politischen Prozessen. Sie untersucht, wie klimapolitische Entscheidungsprozesse gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformationen fördern oder hemmen und unter welchen Bedingungen sie zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beitragen können. Dazu entwickelt sie Politikempfehlungen und gestaltet partizipative und ko-kreative Dialoge zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Unger Forschungsschwerpunkt liegt auf der globalen Klimapolitik und –Governance sowie internationaler Kooperation unter der UNFCCC und in freiwilligen Klima-Allianzen. Sie beobachtet klimapolitische Prozessen in Deutschland, der Europäischen Union und den USA, aber auch Kohlenstoffmärkte und die Rolle von Nicht-CO₂-Schadstoffen wie z.B. Methan. Hierbei sind für sie auch Fragen der Verfahrensgerechtigkeit und der Beteiligung unterschiedlicher Akteure an klimapolitischen Entscheidungsprozessen von Bedeutung.
Vor ihrer Tätigkeit am RIFS arbeitetet Charlotte Unger unter anderem bei der International Carbon Action Partnership (ICAP), der Deutschen Umwelthilfe und der Technischen Universität Berlin. Sie promovierte in Politikwissenschaft an der Technischen Universität München. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit der Verknüpfung der Emissionshandelssysteme der EU, Australiens, Kaliforniens und der Schweiz.
- seit 2017 Senior Research Associate, Climate Action in National and International Processes (ClimAct), Forschungsinstitut fürNachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, Potsdam
- 2023 Forschungsstipendium, Johns Hopkins Universität, Washington D.C.
- 2020 Dissertation Politikwissenschaften zu Emissionshandelssystemen, Technische Universität München
- 2013-2017 Wissenschaftliche Assistentin, International Carbon Action Partnership
- 2010-2014 Projektmanagerin Klima und Energie, Deutsche Umwelthilfe e.V.
- 2010-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Energietechnik, Technische Universität Berlin
- 2009 DAAD Forschungstipendium, The Energy and Resources Institute, New Delhi
- 2008-2009 Studentische Mitarbeiterin, Heinrich-Böll-Stiftung
- 2007-2010 Master in Public and Private Environmental Management, Freie Universität Berlin
- 2004-2007 Bachelor in Social Sciences, Humboldt Universität zu Berlin