Michele Dunkelmann

So wappnet sich die EU gegen den Klimawandel

Die Europäische Kommission hat ihre neue Strategie für die Anpassung an die unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels vorgestellt:

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Foto von Daniela Jacob
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Daniela Jacob leitet den Bereich "Mitigation"
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Klima-Initiative

„Die Europäische Anpassungsstrategie ist neben dem europäischen Klimagesetz ein weiterer Schritt hin zu einem klima-resilienten und CO2-armen Europa. Sie fördert die Stärkung von Anpassungsfähigkeit und sozial gerechter Transformation zu einer Gesellschaft, die massiv Klimaschutz betreibt und mit den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels umgehen kann. Dafür setzt sie auf Informations- und Erfahrungsaustausch, Digitalisierung und Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen: EU-weit, national und lokal“, sagt Daniela Jacob, Leiterin des Clusters Mitigation der Helmholtz-Klima-Initiative.

Das ist bitter nötig, denn mit 2020 ist das weltweit wärmste Jahrzehnt (2011 bis 2020) seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu Ende gegangen. Acht der zehn wärmsten Jahre wurden in diesem Zeitraum gemessen. Weltweit nehmen Häufigkeit und Stärke von Wetterextremen zu und auch langfristige Prozesse wie die Wüstenbildung, der Verlust der biologischen Vielfalt oder die Versauerung der Ozeane sind zerstörerisch. Allein in der EU richten klimabedingte Schäden im Schnitt mehr als 12 Milliarden Euro pro Jahr an. Nicht nur die Wirtschaft leidet unter dem Klimawandel, sondern auch die Menschen: 2500 Leben hat die Hitzewelle 2019 allein in Europa gefordert.

Mit der neuen Anpassungsstrategie möchte die EU nun auf eine klügere, schnellere und systematischere Anpassung setzen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.