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12.05.2026

Pandemie, Klima, Resilienz: Wie krisenfest ist unser Gesundheitssystem?

Anonyme Menschenmenge mit hygienischen Masken in einer Großstadt
Anonyme Menschenmenge mit hygienischen Masken in einer Großstadt
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Adobe Stock - blvdone

Die Corona-Pandemie hat Politik, Wissenschaft und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen gestellt und zugleich wichtige Lehren hervorgebracht. Doch was ist davon geblieben? Der Begriff „Resilienz“ ist seitdem in aller Munde. Aber was bedeutet er konkret für unsere Gesundheitsinfrastruktur? Sind wir heute tatsächlich besser auf zukünftige Pandemien vorbereitet? Und welche Rolle spielen Daten, um kommende Krisen frühzeitig zu erkennen und ihnen wirksam zu begegnen? Außerdem werfen wir einen Blick auf ein besonders drängendes Szenario: Was passiert, wenn mehrere Krisen gleichzeitig auftreten, etwa eine Pandemie und extreme Hitze, und unsere Systeme gleichzeitig unter Druck geraten?

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Wir sprechen mit Prof. Dr. med. Berit Lange. Sie leitet am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) das Team Klinische Epidemiologie und ist Leiterin der Abteilung Epidemiologie. Die Abteilung identifiziert Ursachen und Risikofaktoren für Infektionen und entwickelt Maßnahmen mit zur Prävention, Früherkennung und Therapie von Erkrankungen. Berit Lange schloss ihr Studium der Epidemiologie an der London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) ab. Sie ist unter anderem Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) und für den Zeitraum 2024/2025 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie. Berit Lange diskutiert in dieser Folge mit Serdar Yüksel. Er ist Berichterstatter für das Thema Klima und Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion und direktgewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Wattenscheid, Bochum-Mitte sowie den Südwesten. Vorher war er 15 Jahre lang Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen. Er schloss im Jahr 1994 eine Berufsbildung als Krankenpfleger ab und war bis 2010 als Intensivkrankenpfleger tätig.

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