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25.02.2026

Leben am Deich: Alltag und Zukunft in Küstenstädten

Eine Treppe führt auf einen Deich hinauf
Eine Treppe führt auf einen Deich hinauf
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Adobe Stock / kama71

Wie lebt es sich mit einem Deich direkt vor der Haustür? In Küstenstädten – etwa in Bremen – sind Deiche nicht nur Schutz vor Sturmfluten, sondern sie prägen auch den Alltag und die Wahrnehmung der Menschen vor Ort. Wie bereiten sich diese Städte auf den steigenden Meeresspiegel vor – technisch, politisch und gesellschaftlich? Und was können deutsche Küstenstädte von anderen Regionen weltweit lernen, die schon heute deutlich stärker vom Klimawandel betroffen sind? Außerdem fragen wir: Welche Rolle können kulturelle Institutionen spielen, um diese städtische Anpassungen zu begleiten und gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen?

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Darüber sprechen wir mit Teresa Erbach, Forscherin am RIFS zu Klimawandelanpassung und zur Rolle von kulturellem Erbe in Transformationsprozessen. Sie interessiert sich vor allem für Strategien, mit denen wir den sozialen, kulturellen und emotionalen Herausforderungen von Klimawandelanpassung begegnen können. Seit Januar 2024 leitet sie am RIFS das Projekt Kulturelles Erbe und Klimaanpassung in Küstenstädten, in dem sie in Zusammenarbeit mit Partner:innen aus Wissenschaft und Praxis die Rolle von kulturellem Erbe für Klimawandelanpassung in Jakarta, Alexandria und Bremen untersucht. Sie spricht mit Bithja Menzel, Sprecherin für Bau und Stadtentwicklung, Ernährung, Landwirtschaft, Beiräte, Bürgerbeteiligung, Petitionen für B90/Die Grünen. Bithja Menzel war von 2018 bis zu ihrem Einzug in die Bürgerschaft 2023 für ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation in Bremen tätig. Von 2019 bis 2023 war sie Mitglied im Beirat des Bremer Stadtteils Neustadt.