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01.08.2025

Den Wald als Kohlenstoffsenke erhalten – auch für die Klimaziele der EU

Kiefernwald in der südost-polnischen Woiwodschaft Karpatenvorland
Kiefernwald in der südost-polnischen Woiwodschaft Karpatenvorland
Kiefernwald in der südost-polnischen Woiwodschaft Karpatenvorland (Podkarpackie)
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Wälder bedecken etwa 40 Prozent der Landflächen in der EU. Zwischen 1990 und 2022 haben sie EU-weit rund 10 Prozent der menschengemachten CO2-Emissionen absorbiert. Ihre Fähigkeit, als Kohlenstoffsenke zu wirken, also Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufzunehmen und zu speichern, wird jedoch immer geringer. Das beschreibt ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Ispra, Italien, unter Mitwirkung von Prof. Martin Herold vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam jetzt in einem Perspektiven-Papier im Fachmagazin Nature. Ursächlich sind vermehrte Holzernte zur Energiegewinnung und die diversen Folgen des Klimawandels, von Hitze und Dürre bis zu Schädlingsbefall, Stürmen und Waldbränden. 

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