Roland Koch

Klimawissen aktuell: Neues Faktenpapier erschienen

Die globalen Temperaturen steigen an, Extremwetter nehmen zu, das Meereis geht dramatisch zurück - das und vieles mehr ist heute unumstritten. Sechs namhafte Forschungsorganisationen haben jetzt eine neue Faktensammlung rund um das Thema Klimawandel zusammengestellt. Das 24-seitige Papier gibt einen anschaulichen Überblick zu zahlreichen aktuellen Fragen.

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Gemeinsam mit seinen Partnern Deutsches Klima-Konsortium, Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Deutscher Wetterdienst, Extremwetterkongress Hamburg und klimafakten.de hat die Helmholtz-Klima-Initiative in dem Faktenpapier die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel zusammengefasst. In vier Kapiteln – Grundlagen, Globaler Klimawandel, Klimawandel in Deutschland, Künftige Entwicklung – zeigt das Papier, dass der gegenwärtige Klimawandel eine Tatsache und menschliches Handeln der Hauptgrund dafür ist.

Die Folgen der globalen Erwärmung sind bereits heute massiv: Der Eisverlust auf Grönland und in der Arktis beispielsweise ist dramatisch, die globale Mitteltemperatur steigt deutlich, Ozeane versauern, Wetterextreme nehmen zu und vieles mehr. Das hat Folgen für viele Lebensbereiche – für die Landwirtschaft, unsere Gesundheit, die Wirtschaft. Das massenhafte Verbrennen fossiler Energieträger durch den Menschen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ist Hauptursache des derzeitigen Klimawandels.

Doch die Menschheit hat es auch in der Hand, die globale Erwärmung auf ein weniger gefährliches Maß zu begrenzen. Notwendig sind dauerhafte und tiefgreifende strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft – vom Energiesystem über Landnutzung bis hin zur Infrastruktur, wie der Sonderbericht des Weltklimarats über 1,5 °C globale Erwärmung zeigt.Doch die Menschheit hat es auch in der Hand, die globale Erwärmung auf ein weniger gefährliches Maß zu begrenzen. Notwendig sind dauerhafte und tiefgreifende strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft – vom Energiesystem über Landnutzung bis hin zur Infrastruktur, wie der Sonderbericht des Weltklimarats über 1,5 °C globale Erwärmung zeigt. Je später diese Veränderungen beginnen, desto schwieriger wird es, den Klimawandel zu bremsen und unumkehrbare Veränderungen zu vermeiden. Der Mensch muss handeln – jetzt!